Sandra Ernst - Abitur 19991. Wie war Ihr akademischer Werdegang? 4 Jahre Grundschule, 9 Jahre Gymnasium, 3 Jahre Studium an der FH für Arbeitsverwaltung, Fachbereich Arbeitsverwaltung in Mannheim 2. Welche Position/Funktion haben Sie heute inne? Studentin an der Fachhochschule für Arbeitsverwaltung, Fachbereich Arbeitsverwaltung, Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH) 3. Hat Griechisch Ihrer Meinung nach zwischen Bibel und Laptop überhaupt noch Platz? Meiner Meinung nach schon, denn durch Griechisch lernen die Schüler Dinge nicht nur stur von einer Seite zu betrachten und somit engstirnig vorzugehen. Durch das Auseinandersetzen mit Philosophen, deren Ansichten trotz verbreiteter Meinung nicht veraltet und teils sehr aktuell sind, kann man eine andere Sichtweise erlernen. Im Unterricht zählen nicht nur stures Vokabellernen und Grammatik, sondern Lehren berühmter Philosophen und deren Weltansichten. Der Laptop, alle modernen Medien erleichtern natürlich vieles, vernachlässigen aber den Dialog untereinander. 4. Welche Impulse kann Griechisch aus Ihrer Sicht zur Weiterentwicklung christlicher Schulen leisten? Der Griechischunterricht regt Schülerinnen und Schüler zur gemeinsamen Konversation und zum Dialog über Probleme und Ansichten alter Philosophen an, deren Bezug zum aktuellen Tagesgeschehen unübersehbar und von den Jugendlichen zur Lösung heutiger Probleme übertragen werden kann. 5. Mit welchen Argumenten würden Sie aus Ihrer heutigen Weltsicht Griechisch als 3. Fremdsprache empfehlen? Griechisch lernen hieß für mich, mit anderen zu diskutieren, antike Geschichten und Fabeln zu lesen und heutige Probleme und aktuelles Geschehen anhand alter Weisheiten zu erklären. Vokabellernen und Grammatikübungen sind genauso zu erledigen wie in anderen Fremdsprachen auch. Doch hier zählte mehr der Dialog miteinander, als das Lernen, damit ich mir in einem anderen Land einen Kaffee bestellen kann. 6. Was soll vom erlebten Griechischunterricht beibehalten, was soll verändert werden? Noch stärkerer Einbezug aktueller Geschehnisse erklärt durch Ansichten z.B. von Sokrates, Platon. Beibehalten der offenen Diskussion zwischen den Schülern und den Lehrern. Projekte und Öffentlichkeitsarbeit für Griechisch mit Schülern verstärken (siehe Vokabeltrainer etc.). Copyright 1999-2012 by Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien. Last updated 03.01.04. Impressum. Für Kritik, Anregungen und alles andere mailen Sie bitte an webmaster@ottilien.de. |