Andreas Frey - Abitur 1996

1. Wie war Ihr akademischer Werdegang?

Studium Elektro- und Informationstechnik

2. Welche Position/Funktion haben Sie heute inne?

Student

3. Hat Griechisch Ihrer Meinung nach zwischen Bibel und Laptop überhaupt noch Platz?

In Griechenland liegt der Ursprung unserer europäischen Kultur und hat deshalb einen festen Platz auch in unserer heutigen Gesellschaft verdient. Griechisch hinterlässt bei allen, die sich damit beschäftigt haben, einen bleibenden Eindruck. Sogar Professoren der Elektrotechnik tun schon mal gerne ihre eigenen Griechischkenntnisse kund oder bedauern es, niemals die Möglichkeit gehabt zu haben, Griechisch an der Schule zu erlernen, obwohl sie sich mit ganz anderen Dingen beschäftigen, wofür sie Griechisch eigentlich nicht brauchen.

4. Welche Impulse kann Griechisch aus Ihrer Sicht zur Weiterentwicklung christlicher Schulen leisten?

Die frühchristlichen Glaubenslehrer wurden zweifelsohne sehr stark von der griechischen Philosophie beeinflusst und deshalb kann Griechisch sehr wohl Impulse und Denkanstöße im Hinblick auf die Vermittlung christlichen Glaubens liefern.

5. Mit welchen Argumenten würden Sie aus Ihrer heutigen Weltsicht Griechisch als 3. Fremdsprache empfehlen?

Man hat praktisch nur an der Schule die Möglichkeit, sich mit Griechisch zu beschäftigen, wohingegen andere Fremdsprachen auch später noch leicht erlernt werden können. Die griechische Philosophie, mit der man sich im Griechischunterricht näher befasst, liefert viele interessante Anregungen für die eigene Lebensgestaltung und für die Persönlichkeitsentwicklung.

6. Was soll vom erlebten Griechischunterricht beibehalten, was soll verändert werden?

Ich finde die Mischung aus Erlernen der griechischen Sprache und dem Befassen mit der griechischen Kultur genau richtig.

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