Agnes Hiller - Abitur 19891. Wie war Ihr akademischer Werdegang? Ich studiere „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ an der Universität Hildesheim im 7. Semester 2. Welche Position/Funktion haben Sie heute inne? Werde voraussichtlich im Herbst 2002 „geschäftsführender Redakteur“ des nicht-kommerziellen Lokalradios in Hildesheim. 3. Hat Griechisch Ihrer Meinung nach zwischen Bibel und Laptop überhaupt noch Platz? Ich denke, das Übersetzen philosophischer Texte (Apologie etc.) gibt sehr viele schöne Denkanstöße, die im Latein-Unterricht ausbleiben; Das schnelle Erlernen der fremden Schrift baut Annäherungsschwierigkeiten zu anderen fremden Sprachen ab; 4. Welche Impulse kann Griechisch aus Ihrer Sicht zur Weiterentwicklung christlicher Schulen leisten? Nach einer Diskussion von – auf den ersten Blick - veralteten Thesen wird oft klar, dass diese auch auf unsere heutige Zeit übertragbar sind. Vorurteile gegen religiöse Thesen können abgebaut werden, indem man lernt, diese zu transferieren und nicht zwingend wörtlich zu nehmen. 5. Mit welchen Argumenten würden Sie aus Ihrer heutigen Weltsicht Griechisch als 3. Fremdsprache empfehlen? fördert geistige Flexibilität, Offenheit, Toleranz und die Neugier auf Neues. 6. Was soll vom erlebten Griechischunterricht beibehalten, was soll verändert werden? Da das Vokabel- und Grammatik- Pauken ja leider kaum zu vermeiden ist, wüsste ich nicht, was man verändern könnte. Ich finde es sehr wichtig, einen Bezug zu den Texten aufzubauen, Interesse und Verständnis für die Zeit und die Thematik zu wecken und die Transfermöglichkeit darzustellen; Auf jeden Fall ist eine Reise nach Griechenland genial! Dort wurde – zumindest bei mir – die „Faszination für die Vergangenheit“ geweckt. Copyright 1999-2012 by Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien. Last updated 03.01.04. Impressum. Für Kritik, Anregungen und alles andere mailen Sie bitte an webmaster@ottilien.de. |