Reinhard Schneeweiß - Abitur 1990

1. Wie war Ihr akademischer Werdegang?

Abitur 1990 in St. Ottilien

Studium der Architektur von 1990 bis 1997 in Kaiserslautern

2. Welche Position/Funktion haben Sie heute inne?

Angestellter Architekt im Büro Thomas van den Valentyn, Köln

3. Hat Griechisch Ihrer Meinung nach zwischen Bibel und Laptop überhaupt noch Platz?

Jedes Fach hat den Platz, den es sich zu nehmen weiß. Sollten die Nachfragezahlen der Schüler sinken, dann liegt das m. E. weniger am Fach als an den Lehrern und deren Lehrmethoden ... (Von Troja kann man erzählen, indem man die Ilias liest, oder indem man die Geschichte der Ilias in der Rezeption durch Schliemann und anderen bespricht und das Abenteuer der Entdeckung anhand der Texte der Ilias erklärt..... In St. Ottilien wurde allerdings nur die Ilias gelesen...)

4. Welche Impulse kann Griechisch aus Ihrer Sicht zur Weiterentwicklung christlicher Schulen leisten?

Diese Frage werde ich aufgrund der implizierten Selbstbeweihräucherungstendenz nicht beantworten.

5. Mit welchen Argumenten würden Sie aus Ihrer heutigen Weltsicht Griechisch als 3. Fremdsprache empfehlen?

Als Fremdsprache völlig uninteressant, wenn man nicht gerade Fremdwortspezialist bei Günther Jauch werden möchte. Aber geht es darum im Alt(!)-Griechisch-Unterricht?

6. Was soll vom erlebten Griechischunterricht beibehalten, was soll verändert werden?

Vom erlebten Griechischunterricht kann gerne alles über Bord gekippt werden.

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