Ulrich Weilnhammer - Abitur 1990

1. Wie war Ihr akademischer Werdegang?

Diplom-Physiker (Universität Augsburg, University of Bristol (UK), University of Florida (USA))

Aufbaustudium Betriebswirtschaft (TU München, University of Berkely (USA) )

2. Welche Position/Funktion haben Sie heute inne?

Projektleiter eBusiness und Bereichsverantwortlicher in strategischer Unternehmensberatung

3. Hat Griechisch Ihrer Meinung nach zwischen Bibel und Laptop überhaupt noch Platz?

Hmmmm, ganz schwierig, Griechisch ist wohl super, wenn man Theologie, Medizin, Archäologie o.ä. studiert. Für Fremdworte hilft es ganz sicher. Ansonsten ist leider nicht viel hängen geblieben (Philosophie etwas) – ist auch schon 10 Jahre her ..... Griechisch sehe ich heute wohl als „Luxus“ an. Immerhin – man lernt über die Sprache sehr strukturiertes Formulieren und Denken, das ist wohl schon sehr hilfreich.

4. Welche Impulse kann Griechisch aus Ihrer Sicht zur Weiterentwicklung christlicher Schulen leisten?

Heute interessieren mich an Griechisch wohl eher Themen wie Politik, Philosophie, Naturwissenschaftliche Ansätze ... ein Stück Bildung, das hängen bleibt, über die ersten Zeilen der Odyssee hinaus (Andra moi ennepe musa, polytropon hos mala polla .... ;-)) )

5. Mit welchen Argumenten würden Sie aus Ihrer heutigen Weltsicht Griechisch als 3. Fremdsprache empfehlen?

s.o.,... ich hatte tolle Lehrer und es hat auch Spaß gemacht, etwas zu lernen, was nicht jeder gelernt hat ... aber ganz ehrlich : Ich würde heute eine lebende Fremdsprache lernen (Spanisch oder Französisch) – der Nutzen im täglichen Leben und auch in der Bildung ist ENORM !!! Und man holt so etwas im Berufsleben unglaublich schwer nach....

6. Was soll vom erlebten Griechischunterricht beibehalten, was soll verändert werden?

Weniger Grammatik / Sprachliche Feinheiten vielleicht (soweit möglich) – mehr Inhalte wie unter 4. genannt.

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