Fachschaft Religion

Die Statue des Schulpatrons

Rhabanus Maurus am Eingang des Gymnasiums

Aktuell: Berichte zum Compassion-Praktikum

Im Fachbereich Religion unterrichten

Martin Blaschke
Franz Gänsler
Pater Theophil Gaus OSB
Bruder Josef Götz OSB
Franz Hämmerle
Christoph Jokisch
Claudia Karmann
Stefan Klotz
Renate Kühn
Pater Vianney Meister OSB
Dr. Stefan Straub
Gerhard Tieschky

Stundentafel

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Religion
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Religion

Die Statue des hl. Rhabanus Maurus, eines Mönchs des hohen Mittelalters, der sich um das damalige Schulwesen sehr verdient gemacht hat, könnte Pate stehen für das benediktinische Motto des „ora et labora“. Und mit dem „ora“, also dem Beten, das heißt mit der Beziehung zu Gott, und mit dem „labora“, das heißt dem schulischen Arbeiten und Lernen, ist auch so etwas wie ein umfassendes Ziel des Religionsunterrichts aufgezeigt.

Neben der Vermittlung wichtiger Lerninhalte des Lehrplans und der Weitergabe des Glaubenswissens soll besonders die Glaubenspraxis gefördert werden. Denn „unter den heutigen schwierigen Bedingungen religiöser Sozialisation reicht ein überwiegend kognitiver Religionsunterricht nicht mehr aus, um den vielfältigen religiösen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden. Gefragt ist vielmehr ein erfahrungsorientierter Religionsunterricht, in dem Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer gemeinsame religiöse Tastversuche unternehmen.“ (Christsein in der Schule - Schulpastoral in der Diözese Augsburg, S. 21)

Der Religionsunterricht lebt heute vielfach von einer pastoralen Dimension. So wird auch er immer wieder zum Träger dessen, was man „Schulseelsorge“ nennen können.

Photos

Die folgenden Bilder zeigen Räume in St. Ottilien, die immer wieder zu religiösen Orten werden, weil sich hier SchülerInnen und LehrerInnen zusammenfinden, „um Gott zu suchen“ (Regel des hl. Benedikt, Kap. 58,7)

Schulkirche St.Michael

Ikonenkapelle

Meditationsraum des Tagesheims

Schulseelsorgeraum

Abteikirche

Ottilienkapelle

Aktivitäten


Fahrten

Schulfahrten sind immer nicht nur ein Aufbruch zu außerschulischen Lernorten, sondern auch ein gemeinsames Unterwegssein, auf dem man zusammenwächst, und wo SchülerInnen und LehrerInnen sich besser kennen- und verstehenlernen. Schulseelsorgliche Fahrten sind Aufbrüche zu religiösen Erlebnisorten. Besonders hervorgehoben seien:

regelmäßig im November: Teilnahme einiger SchülerInnen am „Workshop Jugendgottesdienst“ in der „Oase Steinerskirchen“

alle zwei bis drei Jahre: Ein dreiwöchiger Aufenthalt während der Weihnachtsferien in einer kleinen afrikanischen Klostergemeinschaft in Togo/Westafrika

Teilnahme am Europäischen Jugendtreffen von Taize vom 28. Dez. bis zum 2. Januar mit ca. 100 000 weiteren Jugendlichen in einer europäischen Metropole

jährlich: Romfahrt der 11. Klassen im Frühjahr

immer wieder angeboten: Neuntägige Fahrt und Wanderung durch das christliche Burgund während der Pfingstferien

immer wieder angeboten: eine Woche in Taize am Ende des Schuljahres


Schulfirmung

Die Firmung, die von Vater Erzabt Notker den SchülerInnen der 8. Jahrgangsstufe gespendet wird, soll zum Ausdruck bringen, dass auch unsere Schule so etwas ist wie eine Gemeinde im Kleinen, die gemeinsam unterwegs ist als „Kirche vor Ort“.

Das im Vergleich zur Diözese Augsburg spätere Firmalter soll die Schüler befähigen, zu ihrer endgültigen Aufnahme in die christliche Gemeinde bewusster und entschiedener „Ja“ zu sagen.

Die Firmvorbereitung erfolgt im Religionsunterricht und in mehrtägigen Orientierungstagen im Exerzitienhaus in St. Ottilien.

Eltern und Firmpaten werden an einem eigenen Abend zu einer Information und zu einem Gesprächsaustausch eingeladen.

 

Praynet

Im PrayNet verbinden sich SchülerInnen auf der ganzen Welt im Gebet miteinander und mit Gott.

Praynet-Aktionen finden in St. Ottilien immer wieder in der Adventszeit statt, indem die SchülerInnen bestimmter Klassen Gebete formulieren und diese einer Partnerklasse in der sog. „Dritten Welt“ zusenden, welche dann mit ihren Gebeten antwortet.

Aus der Aktion kann sich Engagement entwickeln. Das Gebetsnetz soll zu einem Netz der Solidarität geknüpft werden. Keinen Unterschied gibt es im Gebet zwischen „arm“ und „reich“, zwischen „gebildet“ und „ungebildet“. Die Gebete können Wege der Versöhnung und des Friedens eröffnen, wo die Kinder verfeindeter Nationen oder Gruppen sich am PrayNet beteiligen. Da beim Beten konfessionelle Grenzen keine Rolle spielen, praktizieren Kinder mit dem PrayNet weltweit ein Stück lebendige Ökumene. (weitere Informationen unter http://www.praynet.de)

 

Spendenaktionen

Wenn christliches Engagement echt sein soll, muss es immer wieder in konkrete Solidarität mit den „Armen“ münden. So versuchen wir immer wieder, zu Spendenaktionen zu motivieren. So wurden im Schuljahr 2010/11 durch den Solidaritätsmarsch gut 15.000 EURO für die Schule der Missionsbenediktiner in Ndanda gesammelt.

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