Skiwoche der 7. Klassen

 

Vom 18. bis 23. Januar diesen Jahres stand für alle 7. Klassen das alljährliche Skilager auf dem Stundenplan. Die rund 90 Schüler wurden in dem Hotel Traube in Südtirol am Reschensee untergebracht. Die Ski-, Bigfoot-, und Snowboardfahrer wurden in etwa zehn Schüler starke Gruppen aufgeteilt. Die Langlaufgruppe war nicht so dicht besetzt.
Nach einer vierstündigen Fahrt kamen wir endlich in St.Valentin an. In unserem Hotel nahmen wir erst einmal das Mittagessen zu uns. Wir konnten unsere Zimmer noch nicht erkunden, da sie noch gereinigt werden mussten. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit der Gondel auf den Berg. Dort mussten alle Schüler den Lehrern ihre Fahrkünste vorführen. Das diente dazu, dass die Schüler, je nach Knnen einer Gruppe zugeteilt wurden. Etwa drei Stunden durften wir am ersten Tag auf den Pisten herumrasen. Um etwa 16.00 Uhr mussten wir die Haider Alm leider schon wieder verlassen. Zurück im Hotel konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen.
Das Skigebiet Haider Alm war große Klasse: Abfahrten von blau bis schwarz, eine Gondelbahn, unzählige Sessel- und Schlepplifte und das beste war, dass wir keine Wartezeiten an den Liftstationen hatten und wir auf allen Pisten freie Fahrt hatten. Die Zimmer in unserem Hotel, die mit drei bis fünf Betten ausgestattet waren, waren sehr groß und schn. Es war sogar in jedem Zimmer eine Küche vorhanden. An dem Fernseher, der ebenfalls in den Zimmern vorhanden war, durften wir uns aber nur nach dem Skifahren bis zum Abendessen vergnügen. Um etwa 22.00 Uhr sollte dann auch das letzte Licht gelscht sein, was "selbstverständlich immer" der Fall war.
Jeden Morgen bekamen wir unser Frühstück um 8.00 Uhr. Um ungefähr 9.30 Uhr waren dann alle Gruppen schon weg. Bei den Skifahrern beeindruckte ein einheimischer Skilehrer mit gewagten Sprüngen. Ein paar geübtere Gruppen fuhren ab dem dritten Tag mit dem kostenlosen Skibus in andere Skigebiete, z.b. nach Schneben oder Nauders. In Nauders gab es sogar eine Halfpipe, die aber leider sehr verschneit war.
Anfangs fuhren die Anfänger noch an den flacheren Hängen, doch nach kürzerer Zeit wagten sie sich schon an schwierigere Abfahrten und am Ende des Skilagers kamen sie mit ihren Bigfoots überall hinunter. Vor allem die Snowboarder wurden jeden Tag ein bisschen mutiger und versuchten jede kleinste Erhebung als Sprungschanze zu nutzen.
Am Donnerstag war das Abschlussrennen im Riesenslalom. Hier wurde jeder von allen kräftigst angefeuert. Am Vormittag sammelten sich alle Gruppen beim Starthäuschen und warteten gespannt auf das Startzeichen. Die Anfänger, die allesamt auf Bigfoots unterwegs waren starteten als erste, dann kamen die zwei Snowboardgruppen und schließlich die Skigruppen in der Reihenfolge 5-1. Es wurden je zwei Durchgänge gefahren. Jede Sekunde war heiß umkämpft. Um 20.00 Uhr trafen dann alle zum Bunten Abend ein. Es wurden ein paar Spiele und ein spontaner, lustiger Sketch vorgeführt. Die Siegerehrung des Abschlussrennens stand auch auf dem Programm.
Dann war auch schon der letzte Tag angebrochen. Wir durften nur bis 13.00 Uhr fahren, dann gab es Mittagessen und danach mussten wir leider schon in den Bus.
Bei gutem Wetter und hervorragenden Schneeverhältnissen machte diese Woche jedem einen riesigen Spaß. Es war einfach ein rundum gelungenes Skilager, das auf jeden Fall wiederholt werden sollte. Leider hatte sich einer unserer Mitschüler bei einem Zusammenstoß am Kreuzband verletzt. Die meisten Stürze und Crashs blieben aber Gott sei Dank ohne ernste Folgen. Den Vorschlag mancher Eltern, dass das Skilager nicht stattfinden sollte finden wir absurd, da der Kontakt der Klassengemeinschaft und der Verständigung mit den Parallelklassen gut getan hat. Ein großes Kompliment von uns allen an die Lehrer, die uns sechs Tage lang ausgehalten und auch das diesjährige Skilager so schn vorbereitet und gestaltet haben. Manch ein Schüler spielte schon mit dem Gedanken, aus Absicht durchzufallen, um noch einmal dabei sein zu knnen.

Maximilian Zahn, Tanja De Wever


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