Planspiel Börse
Eine Aktienkultur entstand in Deutschland erst spät, da
sowohl Privatleute als auch Firmen andere sicherere Anlageformen vorzogen.
Kurz vor der Jahrtausend-Wende kam dann die Zeit der Börsengänge vieler,
auch kleiner, Unternehmen. Aber seit März 2000 ist diese Entwicklung wegen
der schlechten Situation an der Börse und der Insolvenz vieler Aktiengesellschaften
wieder rückläufig. Man kann sich mit seinem Team registrieren und nach der Freischaltung des Depots sofort mit dem Handel beginnen. Jedem Team stehen anfangs 50 000 EUR fiktives Guthaben zur Verfügung, das in Aktien und Wertpapieren angelegt werden kann. Seit einiger Zeit stehen als Handelsplätze nicht mehr nur Frankfurt, sondern auch Paris, Madrid, London und andere zur Verfügung. Die Aufträge zum An- oder Verkauf können immer eingereicht werden und werden zwei mal täglich bei einem Kurs-fixing, einem Festlegen des aktuellen Kurses, ausgeführt. Nach dem Ende des Planspiels, das ca. 2 Monate dauert, werden die Gewinner auf Schul-, Landkreis-, Landes- und Europaebene ermittelt. Für die Gewinnergruppen gibt es meistens eine Reise zu einem europäischen Jugend-Event, oder auch - wie es eigentlich in der Natur der Börse liegt - Geldpreise.
LinksPlanspiel BörsePortalseite; auch mit Informationen für Nicht-teilnehmende
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