Volkswirtschaftslehre
Die Volkswirtschaftslehre entsteht als Wissenschaft bereits
in der Antike, zu dieser Zeit gab es allerdings noch keine Probleme mit
der Bestimmung des Lohns, da hier Sklaven arbeiteten. Aber es gab bereits
Diskussionen, was ein fairer Preis sei. Im Mittelalter begann der Handel
zu florieren und Zünfte mischten bei Produktion und Verkauf mit, bestimmten
daher auch Löhne und Preise mit. Im Laufe der Zeit bildeten sich immer
mehr Großhändler, die über Sprach- und Länderbarrieren hinweg ihren Einfluss
ausdehnten. Daneben entwickelte sich aber auch die Ansicht, dass nur der
Besitz von Grund und Boden wahrer Reichtum sei, da die Gesellschaft auf
Ackerbau basiere. Adam Smith beginnt mit der Veröffentlichung seines Buchs
Wealth of Nations eine indirekte Revolution und beeinflusst
die Verteilung von Löhnen und Gewinnen, aber auch die Eingriffe, die der
Staat in der Wirtschaft vornimmt, maßgeblich. Diese Ideen werden ausgebaut
und wegen immer komplizierterer Verflechtungen korrigiert und erweitert.
So beschäftigt sich die VWL nun auch mit der Frage nach dem Sinn von Zöllen
und die Preisbestimmung wird in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage
gesehen. Auch Karl Marx steht ein Platz unter den großen Volkswirtschaftswissenschaftler
zu, denn durch seine wirtschaftlichen Ansichten löste er auch politische
Reaktionen aus. Er war strikt gegen Monopole und forderte eine gerechte
Machtverteilung, dies bedeutet für ihn, dass sämtliche Güter, die der
Produktion dienen, im Allgemeinbesitz des Volkes stehen. Am Anfang des
20. Jhdt. tauchten auf der ganzen Welt Wirtschaftskrisen auf, die mit
bisher geläufigen Mitteln nicht besiegt werden konnten. Seitdem greifen
Staaten regelmäßig in die eigene Wirtschaft ein, um sie stabil zu halten.
Außerdem wurden in vielen Ländern Sozialversicherungen nach dem Beispiel
Deutschlands eingeführt. Im Laufe des letzten Jahrhunderts hatten die
Wirtschaftswissenschaftler vor allem mit der extremen Inflation und der
stagnierenden Wirtschaft zu kämpfen. Am Anfang der Entwicklung des Geldes wurde noch mit Silber
oder Gold bezahlt, da das Geld dadurch auch echten materiellen Wert hatte.
Aber durch die Gründung von Banken, wurde bald nur noch mit Belegen für
hinterlegtes Gold bezahlt. Dies entspricht im Prinzip immer noch unserem
heutigen Geld. Lehrplan für bayerische Gymnasien
Linkshttp://www.wr-unterricht.deDiese Seite bietet sehr viele gute Links zu allen Themenbereichen des Wirtschaftsunterricht
Copyright 1999-2012 by Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien. Last updated 29.01.04. Impressum. Für Kritik, Anregungen und alles andere mailen Sie bitte an webmaster@ottilien.de. |