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| Inhalt: Neu: Prävention und Intervention – Fortbildung der Tagesheimerzieher zum Thema Grenzüberschreitungen und Missbrauch Neu: Präsentation beim Familientag: Pubertät 2011 zwischen psychosozialer Entwicklung und Cyberstress Familientag 2010 und Was unsere Kinder am Internet fasziniert - und was dies für uns als Eltern bedeutet. Familientag 2009 Familientag 2008 North meets South, oder: Tagesheim trifft Tagesheim Familientag 2007 Und auch die dritte Runde geht an Hannah Brosch! 1. Tagesheim Malwettbewerb - Thema: Afrika Lesewettbewerb 2007 Familientag 2006 Tagesheim - aber Online! Billiard-Turnier 2005 Tagesheim - aber Logo! Familientag 2005 |
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Prävention und Intervention – Fortbildung der Tagesheimerzieher mit
Dipl.-Päd. Annette Haardt-Becker am 9. Mai 2011 (Dr. Jakob Pastötter) Nicht
erst seit 2010, als für viele völlig überraschend
pädagogische Einrichtungen im ganzen deutschsprachigen Raum von
Missbrauchsvorwürfen erschüttert wurden, gilt es als eine
Kernaufgabe erzieherischen Handelns, anvertrauten Kindern und
Jugendlichen einen sicheren Raum zu garantieren. In der Praxis stellt
sich das weniger als eine einzelne, große, denn als Sammlung
vieler kleiner Aufgaben und Herausforderungen dar. Um das ganze
Spektrum möglicher Vorgehensweisen in der Tiefe auszuloten und zu
besprechen, stand der diesjährige Fortbildungstag der
Erzieherinnen und Erzieher des Tagesheims am 9. Mai unter dem Thema
Prävention und Intervention. Als Referentin hatten wir die
renommierte Pädagogin und Kindertherapeutin Annette Haardt-Becker
gewinnen können. Sie hat bereits bei der Handreichung der
deutschen Bischofskonferenz ihr Wissen und ihre große Erfahrung
eingebracht und hat auf Einladung von Erzabt Jeremias auch den
traditionellen Festvortrag für Kloster, Schule und Tagesheim
anlässlich des Rhabanus-Maurus-Tages 2011 gehalten.
Bei der THSO-Fortbildung nahm die Differenzierung zwischen Grenzverletzung/Grenzüberschreitung, Verdachtsfall bzw. bestätigten Verdachtsfall von sexuellen Übergriffen und schließlich sexueller Gewalt besonderen Raum ein, weil jeweils anderes Handeln erforderlich ist. Zentral ist jedoch, dass in jedem Fall, in dem sich ein Schüler an eine von ihm selbst bestimmte erwachsene Vertrauensperson wendet, ihm oder ihr unbedingtes Vertrauen entgegen zu bringen ist. Wichtig für unsere Arbeit im Tagesheim war auch die Aussage von Haardt-Becker, dass die direkte Konfrontation von Opfer und Täter(n) zu vermeiden und Vertraulichkeit zuzusichern ist. In diesem Zusammenhang betonte sie, wie wichtig Beschwerdemanagement und klare Verfahrensregeln sind. In Hinblick auf Vorkommnisse zwischen Kindern und Jugendlichen werde von Erwachsenen zu oft davon ausgegangen, dass diese sich um sich selbst kümmern könnten. Tatsächlich werde diese Haltung aber als Gleichgültigkeit gegenüber Normen, Werten und zivilisiertem Miteinander interpretiert, indem sich sexuelle wie nichtsexuelle Übergriffe ohne Furcht vor Verfolgung oder auch nur Aufmerksamkeit abspielen können. Es sei vor allem diese Gleichgültigkeit, in der Übergriffe sowohl von Erwachsenen als auch von Jugendlichen untereinander geschehen können. Deshalb sei es wichtig, dass auf die Mitteilung eines Übergriffs unbedingt eine konsequente Handlung von Seiten der Erwachsenen erfolge, denn nur so kann eine Atmosphäre des Vertrauens und ein Gefühl der Sicherheit entstehen. Die Furcht vor Denunziation sei nur sehr selten begründet. Generell sei, so Haardt-Becker, Offenheit und Bereitschaft aufeinander Acht zu geben der beste Weg, um Misstrauen und Verdächtigungen wirksam zu begegnen. Die Ergebnisse der Fortbildung finden Eingang in die Handreichung und Empfehlungen zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt des Tagesheims St. Ottilien. Ulrich Felix, Br. Maurus Blomer, Elke Gruppenbacher, Alrun Pastötter (dahinter: Annelie Kühne), Annette Haardt-Becker, Chantal Trepte, Br. David Gantner
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Präsentation beim Familientag:
Pubertät 2011 zwischen psychosozialer Entwicklung und Cyberstress (Dr. Jakob Pastötter) ![]() |
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Aus der
RhabaNews (Nr. 11) vom 15. Juli 2010
Familientag
des Tagesheims 2010: Neue Rekorde aufgestellt.
(Alrun
Pastötter)
Dass sich der Familientag des Tagesheims großer Beliebtheit bei Eltern und Geschwistern unserer Schülerinnen und Schüler erfreut, konnte man schon in den letzten Jahren beobachten. Diesmal wurden jedoch gleich mehrere Rekorde aufgestellt: Zum ersten Mal gab es ein Unterhaltungsprogramm von Schülern, zum ersten Mal eine Informationsveranstaltung von Eltern für Eltern, und zum Gottesdienst waren auch viele Großeltern gekommen, so dass die Schulkirche St. Michael bis auf den letzten Platz belegt war. Der Tagesheimleiter, Br. David, vermutet, dass sich über 250 Teilnehmer von P. Javier Aparicio Suárez das Evangelium vom blinden Bartimäus, der wieder sehend wurde, nahe bringen ließen: Er nutzte die neu erlangte Gabe des Sehens, um Jesus nachzufolgen. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes teilten sich die Bläsergruppe um Korbinian Schwab und Jona Zöllner aus der 7b, der die Kommunion mit einem Präludium von Johann Sebastian Bach begleitete. Im Anschluss standen zwei Highlights auf dem Programm: Zum einen die traditionelle Führung der Fünftklässer durch St. Ottilien, auf die sich die beiden jüngsten Jahrgangstufen gewissenhaft vorbereitet hatten, und zum anderen die zum ersten Mal stattfindende (und sehr gut besuchte) Informationsveranstaltung „Was unsere Kinder am Internet fasziniert ... und was dies für uns als Eltern bedeutet.“ Zwei Schülereltern, Herr Danhofer und Frau Plum, hatten eine PowerPoint-Präsentation vorbereitet, die Eltern insbesondere über die sozialen Seiten der Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen in den Zeiten des „Web 2.0“ informierte (siehe nachfolgenden ausführlichen Bericht „Was unsere Kinder am Internet fasziniert - und was dies für uns als Eltern bedeutet.“). Um 16.00 Uhr versammelten sich dann alle zum Picknick, das leider auch in diesem Jahr wetterbedingt in den Speisesälen des Tagesheims stattfand. Appetit und guter Laune tat dies keinen Abbruch. Als Premiere stand anschließend eine Revue auf dem Programm: Schüler und Schülerinnen der 5.-7. Klassen hatten seit März intensiv unter Leitung von Alrun Pastötter geprobt, geprobt und geprobt. Die Leistung entsprach dem Spaß, aber auch dem Fleiß und der Disziplin, den die fast 30 aktiven Bühnenkünstler in ihre Darbietungen gesteckt hatten. Alle Besucher wurden von Anfang bis Ende in den Bann geschlagen: Sei es von Stephanies stimmungsvoller Interpretation der „Ballade pour Adeline“, vom lustigen Sketch „Überschneidung von vier Radiosendungen“ (vorgetragen von Luzia, Carina, Fernanda und Lionella), oder von den beiden Darbietungen der Schuhplattler-Meister Ian und Dennis. Ein gelungener Kommentar zur Internet-Informationsveranstaltung war der wirklich witzige Sketch „Gespräch mit der Computerhotline“ von Wolfgang und David. Selbst gestandene Erzieher trauten aber ihren Augen nicht, als die „Boys of Ottilien Line Dance“ (BOLD) der 7b und 7c zu den Klängen von feinstem Country Rock einen Tanz aufführten, der mit seiner Schrittfolge von 24 steps alles andere als einfach war. Dem Publikum gefiel’s, auch, dass am Ende die Cowboy-Hüte in die Zuschauerreihen flogen. Im Finale zeigten Schülerinnen der 6b die Talentshow „Deutschland sucht den Bühnenfeger“ mit Gesangs- und Tanzdarbietungen von der recht rustikalen „Heidi“, der schüchternen „Mia“ und Wirbelwind „Kim“. Bevor die Jury die Siegerin bekannt gab, spielte Jana als Pauseneinlage das Saxophonstück „Lied der Schnitter“, und eine (fast) echte Werbeeinlage von Michael für den neuen Superpowerdrink „BlubbeldiBlubb™“ versprach, aus ausgelaugten Joggern pralle Sprinter zu machen. Wer die DSDB-Siegerin war? Nun, das kann man bei Johanna Spyri nachlesen. Simon, Jakob und Martin von der Technik sorgten jedenfalls dafür, dass alle sich im besten Licht präsentieren konnten. An dieser Stelle sei auch Florian Werner für die gelungene Kostümausstattung und Andreas Walch gedankt, der uns trotz eigener Aufführung die Bühne überließ. Das souveräne Moderatoren-Trio aus der 7b setzte sicher für Schülerveranstaltungen dieser Art neue Maßstäbe. Wie es sich für ein buntes Programm gehört, wurden von Julia, David und Johannes aus der 7b am Ende langstielige weiße Rosen verteilt, und die Regisseurin bekam sogar ein Bukett überreicht. Die Schülermutter Frau Ertl hatte damit für eine gelungene Überraschung und einen zauberhaften Abschluss gesorgt, der ohne Frage allen Teilnehmern zusammen mit dem kräftigen anhaltenden Applaus noch lange im Gedächtnis bleiben wird. P.S. Fotos zum Familientag des Tagesheims sind hier zu finden: http://www.ottilien.de/tagesheim/Familientag2010.htm |
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"Was
unsere Kinder am Internet fasziniert - und was dies für uns
als Eltern bedeutet."
(Dr.
Jakob Pastötter)Der
Tagesheim-Elternabend der 6. Klassen am 20. April hatte auf ein
„heißes Eisen“ aufmerksam gemacht:
Bereits in der
Unterstufe sind viele Schüler eifrige Benutzer des sog. Web
2.0.
Das ist insofern erstaunlich, als dass die beiden populärsten
„Social Network“-Anbieter Lokalisten und Facebook
eigentlich Altersbeschränkungen kennen: 14 bzw. 13 Jahre alt
muss
man sein, um sich hier anmelden zu können. Schnell zeigte sich
in
der intensiven Diskussion, dass die meisten Schülereltern
wenig
bis gar keine Erfahrung im Umgang mit solchen Seiten besitzen, aber
ihre Kinder schon mit „Cyber-Mobbing“ und Anmache
durch
erwachsene Benutzer konfrontiert worden sind, die sich als Jugendliche
ausgeben.
Auf einstimmigen Wunsch hin, es nicht bei einem einmaligen Austausch bewenden zu lassen, bildete sich eine kleine Gruppe um Wirtschaftsinformatiker Wolfgang Danhofer, Informatiklehrerin Frau Friederike Plum, beide Schülereltern, und den Erzieher im Tagesheim Dr. Jakob Pastötter, um eine Informationsveranstaltung vorzubereiten. Ziel war, den unterschiedlichen Kenntnisstand in Sachen Internet zu berücksichtigen, einen Einblick in die Faszination des Web 2.0 zu bieten, den dieses Medium auf unsere Kinder ausübt, und nicht nur über technische, sondern vor allem über die sozialen Seiten der Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen ins Bild zu setzen. Gleichzeitig wurden praktische Lösungsvorschläge ausgearbeitet, damit Eltern kompetent auf Probleme reagieren können. In den folgenden Monaten fanden mehrere Treffen statt, deren Ergebnis am Familientag des Tagesheims, am 19. Juni, vorgestellt wurde. Die von über 70 Eltern besuchte Veranstaltung wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt und eine baldige Wiederholung und Vertiefung gewünscht. Folgende Themen wurden in der PowerPoint Präsentation von Herrn Danhofer und Frau Plum beleuchtet: - Erklärung der Begriffe - Wie nutzen Kinder/Jugendliche das Internet? - Problematische Aspekte (Überblick) - Welche Faszination haben soziale Netzwerke für Kinder und Jugendliche? - Vertiefung und Beispiele zu Gefahren in sozialen Netzwerken - Wie machen wir unsere Kinder sensibel für diese Gefahren? - Wie kann ich als Eltern Medienkompetenz erlangen? - Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind problematische Erfahrungen im Internet macht? Leider ist es an dieser Stelle nicht möglich, auf diese Aspekte auch nur annähernd einzugehen. Interessierte seien deshalb auf die Möglichkeit verwiesen, an das Tagesheim eine eMail zu schicken mit der Bitte um eine Liste zu Links, die zu informativen Webseiten führen. |
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Aus
der "RhabaNews" (Nr. 11) vom 13. Juli
2009
Was sieht nach Regen aus, macht
aber dann doch nicht nass? Der traditionelle Familientag des Tagesheims
St. Ottilien!(Dr. Jakob Pastötter) Ganz
traditionell begann der Samstag, der 20. Juni, in und um St. Ottilien:
Es sah nach Regen aus. Erfreulicherweise wurden wir dann aber doch
davon verschont. Das lag vielleicht auch daran, dass Vater Erzabt
persönlich gekommen war, um für uns den Gottesdienst
zu
zelebrieren. Da hätte es sich einfach nicht gehört,
wenn es
aus allen Kübeln gießt.
Seine Predigt war ein echtes Kleinod. Er begann mit dem Satz aus dem Matthäusevangelium: „Es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.“ Aber Vater Erzabt wäre natürlich nicht Vater Erzabt, wenn er es bei dieser pessimistischen Aussage hätte bewenden lassen. Das, was uns nämlich von den „Heiden“ unterscheide, sei die Gewissheit, dass nicht wir unser Leben zu machen haben, sondern dass Gott es in seiner Hand hält. Das mag so manchem zu denken gegeben haben, denn gerade in der jetzigen schwierigen Zeit fällt es uns wohl allen bisweilen nicht leicht, nicht in die „heidnische Sorge“ um die alltäglichen Bedürfnisse und die Zukunft zu verfallen. Nichtsdestotrotz sollte aber das „Risus Paschalis“, das Ostergelächter, und nicht die verdrossene Miene das Markenzeichen von uns Christen sein. Vater Erzabt ging mit gutem Beispiel voran und gestand, dass aus ihm wohl nie ein Balletttänzer würde, soviel er sich darum auch Sorgen machte. Die musikalische Umrahmung stieß in dasselbe Horn (sozusagen), denn „Alexander’s Brass Time Band“ (von Alexander und Felicia Winter) gab dem Gottesdienst eine würdige aber auch heitere Note. Das gilt selbstverständlich auch für die Klavierstücke, die Jona Zöllner und Teresa Mauch aus der 6. Klasse vortrugen: „Tempo di Minuetto“ von Jan Dussek und die „Slawischen Tänze“ von Grażina Bacewicz. Alle bedauerten es im Anschluß sehr, dass Vater Erzabt gleich weiter zur Herz Jesu Feier des Priorats Jakobsberg nach Mainz musste. Wir hätten ihn gerne noch bei unserem traditionellen Picknick dabeigehabt, für das sich viele Eltern kulinarisch mächtig ins Zeug gelegt hatten. Nach dem Gottesdienst lud Br. David die etwa 220 versammelten Eltern, Geschwister, Verwandten und Bekannten unserer Tagesheimschüler ein, sich entweder der Führung durch das Klosterdorf anzuschließen, sich bei Spielen für die Jüngeren zu amüsieren, einem sehr sachkundigen Vortrag zu den Ausstellungsstücken im Nähmaschinenmuseum durch dessen Kurator, Br. Aurelian, zu lauschen, oder der Einladung zu einer Demonstration der neuen Heizanlage durch Br. Jürgen Folge zu leisten. Selbstverständlich begeisterten sich die Angehörigen unserer Fünftklässler vor allem für die sachkundigen Referate zur Ottilianer Vor-, Früh- und Klostergeschichte, zur Ottilienkapelle und Abteikirche, deren Glocken und Orgel, zum Missionsmuseum und dem Exerzitienhaus, sowie der Landwirtschaft und der Schule. Ein besonderes Highlight bildete die Vorstellung der Klosterfeuerwehr: Bis ins Detail durfte sich ein Mädchen zur waschechten Feuerwehrfrau ausstaffieren lassen. Gegen vier Uhr strömten dann alle hungrig in die Speisesäle, wo uns Br. Julian mit frischgebrühtem Kaffee empfing. Bald schon nahmen die Familien dankbar die Gelegenheit wahr, sich mit anderen zu einem Schwätzchen zusammenzusetzen oder sich bei den Erziehern nach ihrem Sohn und ihrer Tochter zu erkundigen. Das war das natürliche Signal für die Schüler und ihre Geschwister Reißaus zu nehmen und sich im weitläufigen Gelände bei Spiel und Spaß zu vergnügen. Und auch in diesem Jahr endete der Familientag wenigstens für ein Mädchen mit der rituellen Weihertaufe – allerdings erst, nachdem uns Jana Danhofer aus der 5. Klasse auf ihrem Altsaxophon ein schönes Schlusskonzert gegeben hatte. P.S. Fotos zum Familientag des Tagesheims sind hier zu finden: http://www.ottilien.de/tagesheim/Familientag2009.htm |
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Aus
der "RhabaNews" (Nr. 11) vom 11. Juli
2008
Auf Regen folgt Sonne –
zumindest für die Besucher des traditionellen Familientags des
Tagesheims St. Ottilien(Dr. Jakob Pastötter) Am
Samstag, dem 7. Juni, war es wieder soweit: Familientag des Tagesheims
St. Ottilien. Petrus hatte zwar Großwaschtag, und
die Sonne
war baden gegangen, aber das hinderte die rund 340 Teilnehmer an
Gottesdienst, Infotainment und Picknick nicht, die Stunden als
Gäste von Br. David und seinem Erzieherteam in vollen
Zügen
zu genießen und eine Stimmung aufkommen zu lassen, die
sonniger
nicht hätte sein können.
Alles begann wie immer um 14.00 mit dem gemeinsamen Gottesdienst in der Schulkirche St. Michael. Dieses Jahr stand die Feier unter dem Motto „Schöpfung der Erde“. P. Matthias Wetzel hielt die Teilnehmer von Anfang an gefangen: Wer würde nicht gebannt zum Altarraum blicken, wenn ein leibhaftiger 50-Euro-Schein droht, in Flammen aufzugehen?! Diesem Schicksal entging der (echte) „Fuffziger“ dann aber doch noch in letzter Sekunde: Zum einen, weil er „nur“ symbolisch für die Frage stand „Was ist der Wert von Dingen?“, zum anderen, weil es sich nicht gehört, Klosterbesitz einfach abzufackeln. Und schließlich konnte die Frage beantwortet werden, ohne dass gleich die Feuerwehr anrücken musste: Besitz und materielle Werte an sich sind nicht problematisch, aber ihre Verwendung ist es leider häufig genug. Dafür standen auch die „Herren der Welt“: Militär, Forscher, Manager, Politiker und König, die im Predigtspiel ihr gefährliches Selbstverständnis und ihre bedenkliche Selbstüberschätzung zur Schau stellten. Die Antwort der Fürbitten auf den Machthunger der „Macher“: Demütiges Vertrauen auf die Zusage Gottes, unsere kleine Bemühungen im Alltag zu begleiten, segnen und deshalb auch aufblühen zu lassen. Spieler, Chor und Dirigentin bekamen für ihre Bemühungen jedenfalls großen Applaus: So macht Gottesdienst Spaß. Im Anschluss an die Messe gab es volles und buntes Programm. Für die jüngeren Geschwister waren Malen und Face Painting sowie klassische Spiele wie Dosenwerfen, Eierlaufen und Seilspringen in der Turnhalle organisiert. Die Fünftklässler führten ihre Eltern in die Geheimnisse des Klosters mit seinen Werkstätten und bereits erwähnter Feuerwehr ein. P. Matthias berichtete aus der Mission, und Br. David leistete seinen alljährlichen Beitrag zum besseren Verständnis dessen, was St. Ottilien zu einem so besonderen Ort macht: seine eigene Geschichte, eingebunden in die lange monastische Tradition, die sich in den Gebäuden und Orten der Klosteranlage spiegelt. Von so viel Hirnfutter auf den Geschmack gebracht, strebte man dankbar den Speisesälen des Tagesheims zu, um nach dem Geist auch dem Magen Nahrung zuzuführen. Hier hatte bereits das R&R-Team mit tatkräftiger Unterstützung durch Br. Julian und Br. Gerion die Tische gedeckt und hektoliterweise Kaffee gekocht. So störte es niemanden der Gäste, dass in diesem Jahr das Picknick wieder nicht auf widerlich-wässriger Wiese, sondern an tiptop-drapierten Tafeln verputzt werden musste. Nach angeregtem Austausch untereinander wurde schließlich gegen 18 Uhr zum allgemeinen Aufbruch geblasen. Das Fazit war unisono: Soviel warmer Gastfreundschaft können selbst kalte Schauer nicht das Wasser reichen. Eltern, Schüler, Geschwister und Erzieher freuen sich schon auf’s nächste Jahr. Die Fotos zum Familientag gibt es hier: http://www.ottilien.de/tagesheim/Familientag2008.htm |
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Aus
der "RhabaNews" (Nr. 11) vom 13. Juli
2007
North meets South, oder: Tagesheim trifft Tagesheim (Dr. Jakob
Pastötter)
Am Mittwoch,
dem 27. Juni, war es nach einem zweitägigen
Informationsaufenthalt
einer unserer Erzieher im März und Wochen intensiver Vorarbeit
soweit: Das Tagesheim St. Ottilien bekam Besuch vom Tagesheim des
Egbert-Gymnasiums Münsterschwarzach (EGM). Dr. Herbert
Müller, StD i.K., pädagogischer Leiter und zudem
verantwortlich für die Schulentwicklung des EGM, und Silke
Bühler und Barbara Schielke, die Teamleiterinnen für
die 5.
bzw. 6. Klassen, berichteten uns über die bei ihnen seit
vielen
Jahren erfolgreich umgesetzte enge Verzahnung zwischen Tagesheim und
Schule zur besseren Förderung und Unterstützung der
Schüler. Am THSO interessierte die Gäste besonders
das
Management einer für ihre Verhältnisse ungewohnt
starken
Mittelstufe (die bei uns mit 71 Schülern fast ein Drittel der
Gesamtschülerzahl von 215 ausmacht) sowie die Organisation der
Verpflegung in den Pausen und beim Mittagessen.
![]() Von li. nach
re.: Frau Bühler, Frau Schielke, Dr. Müller mit den
Kollegen
von THSO.
Zunächst
wurden begleitend zu einer PowerPoint Präsentation von Dr.
Müller die Themen Tagesablauf, Personal, Rekrutierung von
Erziehern, Organisation der Verpflegung, Freizeitangebote, Struktur der
Studierzeit (Art der Betreuung, Lernhilfen, methodisches Lernen),
Organisation, Durchführung und Inhalt der
Intensivierungsstunden
(die in Münsterschwarzach teilweise von den Erziehern
gestaltet
werden) und pädagogische Zusammenarbeit mit der Schule
diskutiert.
Nach einer kurzen Pause stellte Dr. Müller die
Schulentwicklung am
EGM vor. Nach dem gemeinsam eingenommenen Mittagessen führte
Br.
David, der Leiter des THSO, die beiden Erzieherinnen durch die
Küche, um ihnen einen Eindruck vom Ablauf der
Mittagsverpflegung
in St. Ottilien zu geben, während Dr. Müller und Herr
Häußinger die Gelegenheit zu einem vertieften
Gespräch
über die Schulentwicklung nutzten. Nach einem kurzen Besuch
der
Studierzeiten der 5. Jahrgangsstufe endete die Fachtagung.
Es stellte
sich heraus: Die Arbeit des Tagesheims in Münsterschwarzach
unterscheidet sich von der in St. Ottilien. Zum einen verteilen sich
die Schülerzahlen anders. Insgesamt zwischen 175 und 200
Schülern pendelnd, gibt es außergewöhnlich
viele
Schüler in der 5. und 6. Klasse (nämlich 80% der
entsprechenden Jahrgänge), während sich die
Schüleranzahl in der 7. Klasse stark verringert. In St.
Ottilien
bleiben die Schülerzahlen dagegen bis in die Mittelstufe
relativ
konstant. Das THSO beherbergt deshalb insgesamt ein knappes Drittel der
Schüler des Rhabanus- Maurus-Gymnasiums. Zum zweiten gestaltet
sich am EGM die Kommunikation zwischen Schule und Tagesheim anders.
Dafür stehen insbesondere drei Instrumente zur
Verfügung: ein
eigener Briefkasten im Lehrerzimmer, in dem Lehrer Nachrichten
für
die Erzieher ablegen können, ein Hausaufgabenheft, in dem
jeder
Lehrer die Hausaufgaben, deren Zielsetzung und den veranschlagten
Zeitaufwand für seine Kollegen sowie für die Erzieher
notiert, und schließlich regelmäßige
Teamsitzungen der
Klassenlehrer, zu denen auch die Tagesheimbetreuer der jeweiligen
Klassen eingeladen werden.
Wir haben
uns deshalb sehr gefreut, dass unsere Arbeitstagung auch Besuch von
RMG-Vertretern erhielt: Herr Häußinger wurde
begleitet vom
Vertreter der MAV, Herrn Hauenstein, und dem Betreuer der Unterstufe,
Herrn Hanke, die interessiert den Ausführungen von Dr.
Müller
zur Schulentwicklung folgten. Es stellte sich bei der
anschließenden Diskussion rasch heraus, dass auch von Seiten
der
Lehrerschaft ein großes Interesse daran besteht, die
Zusammenarbeit mit den Erziehern, vor allem der 5. und 6.
Jahrgangsstufe, zu intensivieren. So stieß so wohl der
Vorschlag
von regelmäßigen Konferenzen mit den
Hauptfachlehrern als
auch die Einführung eines Klassenbuchs auf ein sehr positives
Echo. Die Erzieher des THSO freuen sich darauf,
Münsterschwarzach
bald einen Gegenbesuch abzustatten. Wir wollen den Kontakt zu unserem
Partner- Tagesheim weiter pflegen, um uns auch in den nächsten
Jahren über die vielfältigen Herausforderungen
auszutauschen,
denen sich alle unsere Schüler besonders im Hinblick auf das
G8
stellen.
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Aus der
RhabaNews (Nr. 10) vom 21. Juni 2007
Der
Familientag des Tagesheims 2007 – „…
nur einer fiel ins Wasser.“
Dr. Jakob
Pastötter
„Gut Wetter
will Weile haben“. Das hatte sich wohl Petrus gedacht, der in
den Tagen
vor dem Familientag heftige Geschütze hatte auffahren lassen:
Nach
den ungewöhnlich heißen April- und ersten Maiwochen
war die
kräftige Abkühlung zwar durchaus willkommen, aber die
Windsbraut hätte ihre Backen ruhig etwas weniger aufblasen
können. Trotzdem wollen wir nicht klagen, denn rechtzeitig zum
Samstagnachmittag, dem 12. Mai, brach die Sonne durch, der Sturm flaute
ab, und statt grauer Schauer begrüßte Goldregen die
Besucher
vor dem Eingang zum Tagesheim.
Schon bald
stapelten sich die von der Leitung gestifteten
Getränkekästen
und die mitgebrachten Picknickkörbe in den
Speisesälen. Zwar
hätten wir viel lieber wie in den Jahren zuvor im Freien
getafelt,
aber dafür waren die Rasenflächen dann doch noch zu
durchweicht. Um 14.00 Uhr versammelten sich alle in der Kirche St.
Michael. Die Messe wurde zelebriert von einem veritablen Abt
– nur
wusste das zu diesem Zeitpunkt noch niemand: P. Rhabanus ist am 9. Juni
zum Abt von Schweiklberg gewählt worden. Es steht zu vermuten,
dass sich noch viele der fast 300 Besucher für lange Zeit an
diesen Gottesdienst erinnern werden; natürlich auch wegen der
von
den 5. Klassen einstudierten Liedern und ausgearbeiteten
Fürbitten
zum Thema Afrika.
Im Anschluss
wartete auf unsere jüngsten Besucher ein reichhaltiges Spiel-
und
Spaßangebot, und vor allem auf die Eltern unserer
Fünftklässler die traditionelle
„Große St.
Ottilien-Führung“. Die Anfangsklassen hatten
dafür
ausführliche Referate zur Klosterfeuerwehr, Stallungen,
Werkstätten, Bienenhaus und allen anderen
„landmarks“ des Klosters
vorbereitet. Mit zu Recht stolz geschwellter Brust
präsentierten
die Schüler „ihr“ St. Ottilien.
Für das intellektuell
gestimmte Publikum bot Br. David seine sehr nachgefragte
Klosterführung an und Br. Ansgar hielt einen Vortrag zu
„AIDS in
Afrika“. Das „Girls-Trio“ der 9. Klasse
erläuterte den Bildzyklus
zum Leben Jesu, der vom britischen Gastkünstler der Erzabtei,
Carl
Lazzari, in den Jahren 2003-2006 großformatig in St. Ottilien
angesiedelt worden war und jetzt in der Hauskapelle zur Andacht
einlädt.
Hungrig und
neugierig auf die liebevoll zubereiteten Speisen (viele hatte sich die
Mühe gemacht, passend zum diesjährigen Thema nach
original
afrikanischen Rezepten zu kochen), versammelten sich alle ab 15.00 Uhr
in den beiden Speisesälen. Was waren wir froh, dass uns Br.
Julian
bei der Organisation logistisch unterstützen konnte. Wir
hatten
ihn von seiner jetzigen Wirkungsstätte auf dem Jakobsberg
ausleihen können. Nur wer einmal ein solches Fest selbst vor-
und
nachbereitet hat, kann nachvollziehen, wie viel Arbeit
„hinter den
Kulissen“ vonstatten gehen muss, um einen reibungslosen
Ablauf zu
garantieren.
Während
die Eltern mit den Erziehern und Vertretern des Elternbeirats nach der
Mahlzeit über Fragen von Schule, Bildung und Erziehung
fachsimpelten, zog es Schüler und ihre jungen Geschwister
rasch
wieder nach draußen. Und wir wurden nicht
enttäuscht: Auch
dieses Jahr endete der Familientag zumindest für einen
Teilnehmer
mit einer Weihertaufe.
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Aus der
"RhabaNews" (Nr. 9) vom 18. Mai 2007
Und auch die
dritte Runde geht an Hannah Brosch!
RMG-Schülerin gewinnt den Vorlesewettbewerb beim Bezirksentscheid Oberbayern Nord. (Dr.
Jakob
Pastötter)
Aus allen Landkreisen und Städten des nördlichen Oberbayerns waren sie zusammengekommen, das intellektuelle Dutzend von Mädchen und Buben, die schon die ersten beiden Hürden des Vorlesewettbewerbs des deutschen Buchhandels genommen hatten: Das Vortragen auf der Schul- und der Kreisebene. Aus dem Tagesheim St. Ottilien war Hannah Brosch aus der 6. Klasse des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums nach Neufahrn bei Freising angereist, um den Konkurrenten zu zeigen, dass sich Ottilianer kein X für ein U vormachen lassen, wenn es um das korrekte, fehlerfreie und doch ausdrucksstarke Vorlesen geht. In der Stadtbücherei wurden zuerst der Reihe nach alle selbst ausgewählten und vorbereiteten Texte vorgelesen. Nach einer kurzen Pause, die dazu genutzt wurde, die Stimmbänder wieder ein wenig anzufeuchten, kamen die unbekannten Stücke dran. Die sich anschließende Beratung der 5-köpfigen Jury – darunter eine Journalistin der Süddeutschen Zeitung und eine Redakteurin vom Bayerischen Rundfunk - war eine Herausforderung selbst für die nervenstärksten Teilnehmer. Was würde den Ausschlag geben? Wer hatte am meisten überzeugt? War der eine, kleine Versprecher sehr aufgefallen? Letzteres freilich keine Frage für Hannah, die sage- und schreibe beide Male einen völlig fehlerlosen Vortrag hingelegt hatte. Für dringend nötigte Ablenkung sorgte unterdessen ein Zauberkünstler, der so verblüffende Tricks vorführte, dass die Zeit bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses wie im Flug verging. Als schließlich die Gewinnerin ausgerufen wurde, war die Freude natürlich riesengroß: Unsere Hanna Brosch hat auch diese Hürde genommen. Das war selbst dem Bayerischen Rundfunk eine Nachricht wert. Und wir vom Tagesheim St. Ottilien, das Erzieher-Team und alle Schüler und Schülerinnen gratulieren natürlich besonders herzlich. Wetten, dass Sie auch die nächste Ebene souverän für sich entscheidet, werden angenommen. Wir halten Sie jedenfalls in der RhabaNews und auf der Website des Tagesheims St. Ottilien auf dem Laufenden. |
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1. Tagesheim
Malwettbewerb - Thema: Afrika
(Alrun
Pastötter)
Zu Beginn
des Schuljahres hatte Vater Erzabt beschlossen, im Anschluss
an das Rhabanus-Maurus-Jahr ein Afrika-Jahr zu initiieren. Es hatte
sich gezeigt, dass ein solches Projekt ein geeignetes Instrument ist,
um Kloster, Schule, Tagesheim, Internat und Experten aus aller Welt
zusammenzuführen, um miteinander und voneinander zu lernen.
Deshalb ließ sich auch das Tagesheim nicht lange bitten. Noch im Oktober beschlossen die Erzieher, einen Malwettbewerb für die Unterstufenschülerinnen und -schüler zu organisieren. Die Teilnehmer hatten die freie Auswahl, was Wahl des Motivs und Maltechnik betraf. Trotz der knapp bemessenen Zeit wurden 23 veritable Kunstwerke von den 5. und 6. Klassen ins Rennen geschickt: Von Dorfleben, Flora und Fauna, klassischen Motiven wie dem Kilimandscharo, bis hin zur originellen Karte vom ehemaligen Superkontinent Pangäa, der vor 180 Millionen Jahren auseinander brach, war alles vertreten. Zu unserem Adventsgottesdienst konnten wir uns von diesen liebevoll gestalteten Gemälden inspirieren lassen. Am 7. Februar fand die Preisverleihung statt. Um alle Bilder objektiv bewerten zu können, hatte die Kunstbetreuerin des THSO, Chantal Trepte, einen Bewertungsbogen entworfen, der Punktvergabe nach den Kategorien „Thema", „Farbgestaltung", „Komposition" und „Originalität" vorsah. Und so konnte man mehrere Tage lang die Erzieher mit Stift, Bewertungsbogen und Kennermiene vor den in der Pausenhalle aufgestellten Bildern beobachten. 11 Sieger wurden ermittelt - 3 Gesamtsieger und jeweils 2 Gewinner in jeder Kategorie. Br. Kornelius von „Ottilien fair", unserem Wettbewerbssponsor, gestaltete die Preisverleihung für die Schülerinnen und Schüler fröhlich und originell. Für jeden Sieger gab es ein kleines Geschenk aus dem Klosterladen, eine Urkunde, die von Annelie Kühne wieder so unverwechselbar entworfen worden war, und eine persönliche Geschichte über Afrika von Br. Kornelius, der den Kontinent öfter besucht hat. Alle Teilnehmer wurden außerdem mit einer Führung durch das Missionsmuseum mit dem langjährigen Afrikamissionar Br. Norbert belohnt. Dieser 1. Tagesheim-Malwettbewerb wird sicher nicht der letzte gewesen sein! Alle Bilder und Literatur zu Afrika finden sich im übrigen auf der THSO-Website: |
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THSO,
den 12. Februar 2007
And
The Winner Is: Hannah Brosch!
- Das Tagesheim St. Ottilien holt sich wie schon im letzten Jahr den Sieg im Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. - (Dr. Jakob
Pastötter)
Jedes
Jahr wird vom Deutschen Buchhandel ein
Vorlesewettbewerb auf verschiedenen lokalen, regionalen und
überregionalen Ebenen veranstaltet. Zum Kreisentscheid
für
die weiterführenden Schulen traten heuer vier Mädchen
und
zwei Buben in der Johann Winklhofer-Realschule unter dem Motto
"Landsberg sucht den Lesestar" an. "Unsere" Teilnehmerin hatte als
eingeübten Text "Hermux Tantamoq im Wettlauf mit der Zeit" von
Michael Hoeye dabei. Durch Ihren bühnenreifen Vortrag
überzeugte sie Publikum und Jury. Aber auch den zweiten Teil
des
Wettbewerbs, in dem es um das Lesen eines unbekannten Textes ging,
konnte sie souverän für sich entscheiden. Mit ihrem
Vortrag
aus "Die Mutprobe" gewann sie nicht nur die Herzen der
Zuhörer,
sondern auch die notwendigen Stimmen für den ersten Platz.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und: Wir drücken ihr
natürlich
jetzt schon die Daumen für den Bezirksentscheid in einigen
Wochen.
![]() Hannah Brosch mit Buch |
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Aus der "RhabaNews" (Nr. 9) vom 26. 5. 2006 „... doch einige gingen Baden.“: Teil II - Der Familientag des Tagesheims - (Dr. Jakob Pastötter) Über 300 Eltern, Großeltern und Geschwister unserer Schülerinnen und Schüler hatten sich zum traditionellen Familientag des Tagesheims am Samstag, dem 13. Mai eingefunden. Das Wetter hatte zuerst noch so ausgesehen, als wollte es uns einen Strich durch die Rechnung machen. Aber wie schon in den Jahren zuvor riss die Wolkendecke während des Gottesdienstes auf, und dem Picknick im Hof zwischen Kapelle und Tagesheimgebäude konnte nichts mehr entgegenstehen. Als Zelebranten hatten wir den sehr beliebten P. Matthias gewinnen können, dessen freundliche, humorvolle und kluge Predigt keinen Zweifel daran lies, was von einem Christen zu erwarten sei: das Leben als Aufgabe betrachten, die Hände nicht in den Schoß legen, sondern damit zupacken, auch wenn sie dabei vielleicht nicht ganz sauber blieben. Um 15.00 Uhr begannen dann die Führungen, die zum einen von den 5. Klassen organisiert und durchgeführt wurden, zum anderen von Br. David. Außerdem boten Herr Bitter eine Wanderung „Rund um den Kirchturm“ an und Br. Jonathan seinen Vortrag zu Afrika. An den Führungen nahmen fast 200 Eltern und Schüler teil. Br. David informierte über die Gründerzeit von St. Ottilien, den Alltag der Klosterbrüder sowie die schwere Zeit der Aufhebung des Klosters durch die Nationalsozialisten von 1941-1945. Bis 1948 wurde das Kloster dann als Lazarett und Auffanglager für Displaced Persons genutzt. Wenig bekannt ist, dass am 25. Juli 1945 zum ersten Mal nach Kriegsende Überlebende des Holocaust hier eine Generalkonferenz abhielten. Im Oktober 1945 wehte dann die zukünftige Staatsflagge Israels über der Erzabtei: Der spätere erste Premierminister des Staates Israel, David Ben Gurion, rief dazu auf, nach Eretz Israel auszuwandern. Die Führung folgte einer Route entlang der Ost- und Südseite des Klosterhauptgebäudes, um dann im Klostergarten zu enden. Für diesen üblicherweise Besuchern nicht offenstehenden Bereich zeigten die Teilnehmer ganz besonderes Interesse. Der Rundgang der 5. Klasse verlief entlang 6 Treffpunkten, an denen dann Referate gehalten wurden. So erzählten die Kinder ihren 120 Zuhörern von Schule, Gärtnerei, Bahnhof, Friedhof, dem Leben der Mönche hier und in der Mission, dem Missionsmuseum, der Abteikirche und den Glocken. Der Klosterladen wurde vorgestellt, und ob aufmerksam zugehört worden war, prüften die Führer mit einem Quiz! Prokura, der Emminger Hof und der EOS-Verlag, Schreinerei, Schlosserei und die Landwirtschaft wurden vorgestellt und natürlich der Weiher nicht vergessen. Den Höhepunkt bildete der Besuch im Feuerwehrhaus. Die Referentinnen erklärten anschaulich den Gebrauch der verschiedenen Hilfsmittel für den Einsatz. Dass die vier Mädchen dabei viel zu große Feuerwehrhelme und –jacken trugen, machte sie zu den „Shooting Stars“ der begeisterten Zuhörer. Nach 16.00 Uhr traf man sich dann bei den Biertischen – das allerdings ein Misnomer, denn getrunken wurden ausschließlich Softdrinks, Kaffee und Tee. Am reichhaltigen Kuchenbuffet, von den Eltern hitverdächtig ausgestattet, fand man sich zum zwanglosen Gespräch. Die Sonne schien warm, der Wind ging lau, die Stimmung war gut: Fast hätte man meinen können, es mit dem Treffen einer Großfamilie zu tun zu haben, so familiär und entspannt ging es zu. Trotzdem (oder gerade deswegen?) zog es die Kinder und Jugendlichen bald an den Weiher, auf den Weiher und manch einen auch in den Weiher. Aber das ist ja schon so etwas wie eine liebgewordene Tradition am Familientag: möglicherweise eine Art rituelles Opfer für das Verziehen der vorher noch dräuenden Gewitterwolken? Wir werden es im nächsten Jahr wissen. Fotos unter: http://www.ottilien.de/tagesheim/Familientag2006.htm |
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Wir befinden uns im Jahre 2006 n. Chr. Ganz Ottilien ist online. Ganz Ottilien? Ja! Denn auch das wohlbekannte Tagesheim von St. Ottilien hat aufgehört, dem Internet Widerstand zu leisten. Und das Leben ist jetzt viel leichter. Zumindest ist das das Ziel der Website www.ottilien.de/tagesheim
Wer zum ersten Mal diese URL in seinen Browser eingibt, wird sein blaues Wunder erleben, d.h., eigentlich ist es ein blau-oranges Wunder, denn das sind die Farben des offiziellen Tagesheim-Logos, das von Elisa Dinnes entworfen wurde. ![]() Blau-Orange sind auch die Farben, die den Internet-Auftritt des Tagesheims prägen. Wer sich dann durch die Hauptmenüs klickt, wird von einem orangen Basketball begleitet, damit er nicht die Orientierung auf den fast 30 Seiten verliert, die das vorläufige Fundament der Website bilden. Für die "Tagesheimler" werden ohne Frage die Termine und Siegerlisten der Turniere unter "aktuell" das Wichtigste sein, während sich die Erzieher freuen werden, wenn die Angebote unter "service" im Laufe der Zeit breiten Zuspruch fänden. Für alle stehen unter "bildchronik" Fotos aus dem Alltag und den Höhepunkten im Tagesheim zur Verfügung. Immer wieder benötigte Informationen sind durch den Klick auf "info" aufrufbar: die Jahresübersicht mit den Tagesheim-Freitagen, der Wochenplan und natürlich auch die Rahmenordnung. Und wer etwas wissen will über die Geschichte "seines" Tagesheims, der findet unter "historisch" so manche Überraschung. |
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BILLARD-Turnier
(17. 11. - 14. 12. 2005) Gewinner:
JUNIOREN
1.
Platz: Joshi Thiele, 6b
Gewinner:
GRANDMASTERS
1.
Platz: Stefan
Sondermeier, 8b
Billiardturnier 05 |
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Obwohl der
Verdacht nahe liegt: Die Jury bestand nicht aus Elefanten (die
für
ihre lange Tragezeit von 20-23 Monaten bekannt sind). Dafür
spricht schon der Umstand, dass wir es in nur 19 Monaten geschafft
haben, die Entscheidung bekannt zu geben … Auf Vorschlag von
E.-G.
Wagenknecht veranstaltete das Tagesheim mit tatkräftiger
Beteiligung des Klosters und des Internats sowie der Schule unter dem
künstlerischen Auge von K. H. Kappl einen Wettbewerb. Dieser
hatte
zum Ziel, ein Logo zu entwerfen, um – wie es auf Neudeutsch
heißt
– die Corporate Identity des Tagesheims zu visualisieren.
Besonders dem
Kappl Charly sei als unermüdlichem Motivationstrainer und
Ratgeber
an dieser Stelle hier gedankt. Nach Einsendeschluss beteiligten sich
Vertreter des Klosters, des Tagesheims, der Schule – und
natürlich
vor allem auch Schüler, die über die in der
Pausenhalle
öffentlich ausgehängten Entwürfe abstimmen
durften – am
Entscheidungsprozess. Dieser förderte ein
überraschendes
Ergebnis zu Tage: Eine waschechte Vierlingsgeburt. Anstatt für
„one size fits all“ entschied sich die Jury, gleich
vier Logos zu
prämieren. Die Feierlichkeit fand im kleinen Rahmen am
Mittwoch,
dem 12. Oktober, statt.
Der erste
Preis ging an Elisa Dinnes aus der 9c. Ihr Entwurf wird auf den
offiziellen Schreiben des Tagesheims Verwendung finden:
![]() Der zweite Preis in dieser Kategorie wurde Marie Lechler (K 13) verliehen: ![]()
Als
Dankeschön
erhielten die vier Siegerinnen je einen Buchgutschein. Ihnen und allen
anderen sehr zahlreichen eifrigen und phantasievollen Teilnehmern ganz
herzlichen Dank. Sich für die Gemeinschaft einzusetzen bringt
(nicht nur nach Mao) vor allem eines: Sich als Teil eines
größeren Ganzen fühlen zu können.
Wenn’s das nicht
wert ist ... |
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Aus der
"RhabaNews" (Nr. 11)
vom 15. 7. 2005
Wenn es pressiert, ist auch gegen
künstlerische Freiheit nichts einzuwenden; das jedenfalls
dachte
sich Madame Trepte, und so ist es vor allem ihr zu verdanken, dass die
Einladungen zum Elterntag der 5.-7. Klassen noch rechtzeitig - und mit
den vollständigen Unterschriften der beteiligten Erzieher -
zwei
Wochen vor dem großen Ereignis an die Schüler hatten
ausgeteilt werden können. Wenn doch nur die
„Phisher“ im Internet
so auf das Wohl ihrer Opfer bedacht wären! Wir sind jedenfalls
sehr gespannt, wann die Tagebücher des Gründers von
St.
Ottilien, Andreas Amrhein, bei eBay angepriesen werden.Der Zweck heiligte die Mittel, doch einige gingen baden - Bericht zum diesjährigen Familientag des Tagesheims am 18. Juni (Dr. Jakob Pastötter) An einem ausgesprochen sonnigen Samstagnachmittag fanden sich dann bereits zum xten Mal über 250 Eltern und Kinder in St. Ottilien ein, um den Elterntag des Tagesheims zu feiern. Man begann kurz nach 14.00 Uhr mit einem Gottesdienst, der von P. Theophil zelebriert wurde, zu dem alle Teilnehmer Blumen mitgebracht hatten. Im Anschluss an die Predigt, die den „Lilien des Feldes“ galt, legten die Gottesdienstbesucher die Blumen als Schmuck und Opfer auf den Altar. Die modernen Kirchenlieder (selbst ein Rap durfte nicht fehlen!) gaben der Messfeier eine jugendgerechte und fröhliche Grundstimmung. Christentum ist eben nicht gleichzusetzen mit Trübsalblasen. Im Anschluss teilten sich Eltern und Kinder in kleine Gruppen auf, um an den vorbereiteten Führungen und Spielen teilzunehmen. Besonderen Anklang fanden vor allem bei den jüngeren Geschwistern unserer Tagesheimler, das von Annelie Kühne und Chantal Trepte organisierte Dosenpyramidenwerfen und Sackhüpfen. Thomas Bitter hatte zu einer Wanderung rund um den Kirchturm eingeladen, Br. David und Alrun Deutschmann begleiteten die von Fünft- und Siebtklässlern mit Referaten angereicherte Führung zu ausgewählten Highlights des Klosters: Daniel Karmasin und Alexander Winter aus der 5b erzählten in Originaluniform von den anspruchsvollen Aufgaben der auf professionellem Niveau operierenden Feuerwehr, Katharina Weh, Judith Zöllner und Carmen Hirschberger berichteten über die weitläufigen landwirtschaftlichen Anlagen, Rebecca und Annika aus der 5b stellten den EOS-Verlag vor, der den Namen St. Ottilien weit über die engere Region in Deutschland bekannt gemacht hat. Erstaunlich viele Eltern nahmen das Angebot einer Führung zur Geschichte St. Ottiliens von Jakob Pastötter wahr. Dabei zeigte sich, wie groß der Bedarf bei den Eltern unserer Schüler nach Informationen zur Entwicklung der Mutterabtei der weltweit aktiven Missionsbenediktiner ist: Nescire quid ante quam natus sis acciderit, id est semper esse puerum. Br. Julian und P. Theophil entfalteten derweil ein außerordentliches Talent beim Arrangieren der vom Altar wieder abgenommenen Blumen auf den im Freien aufgestellten Tischen, die so einen ästhetischen Bogen schlugen vom Gottesdienst zum gemütlichen Beisammensein. Um 16.00 Uhr kamen die ersten Gruppen zurück. An den Biertischen und Bänken fanden sich rasch angeregt diskutierende Eltern zusammen, die darob freilich nicht die mitgebrachten Picknickkörbe vergaßen. Für die Getränke hatte die Leitung des Tagesheims gesorgt. Gegen 17.30
Uhr brachen die ersten Gruppen auf, zugegebenermaßen
nicht ganz freiwillig, denn einige Sprösslinge waren im Eifer
des
Gefechts im Weiher baden gegangen. Die Frage nach Absicht oder Zufall
stellte sich bei Temperaturen um die 30°C allerdings kaum.
Unter
Mithilfe einiger Eltern konnten bis halb sieben die Gläser und
Tassen ebenso rasch verräumt werden wie die Tische und
Bänke.
Wer sich noch daran erinnert, wie im letzten Jahr Br. David und Br.
Julian bis spät in die Nacht hatten aufräumen und
spülen
müssen, wird uns ohne Frage zustimmen: Ende gut, alles gut.
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